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Stoff Name Mineralfasern
Art / Kategorie Mineralfaserabfälle und anderes Dämmmaterial, das aus gefährlichen Stoffen besteht. Unbedingt verpackt anliefern! 
Detailierte Beschreibung

Um Heizenergie einzusparen, ist der Einsatz von Wärmedämmstoffen unverzichtbar. Bis Ende der siebziger Jahre fand hier auch Asbest eine weite Anwendung, vor allem in öffentlichen Gebäuden.

Eine Alternative sind künstliche Mineralfasern. Sie werden durch Schmelzen von Glas, Stein, Schlacke oder Aluminiumsilikat hergestellt. Deren Anteil bei der Wärmedämmung liegt derzeit insgesamt bei etwa 60%.

Da jährlich ca. 14 Mio. Tonnen Mineralwolle in Form von losen Schüttungen, Matten und Platten verbaut werden, ist von besonderem Interesse, wie Mineralfasern gesundheitlich und ökologisch zu bewerten sind.
Eine krebserzeugende Wirkung, die für Asbestfasern schon lange nachgewiesen ist, wird auch bei Mineralfasern diskutiert. Faserhaltige Produkte sollten deshalb auch von Heimwerkern nicht ohne Schutzmaßnahmen (z.B. geprüfte Halb-/Viertelmasken mit P2-Filter) verarbeitet werden.

Die gefährliche Wirkung von Fasern ist dabei vor allem von der Länge der einzelnen Faser, ihrem Durchmesser und ihrer Beständigkeit abhängig. Als krebserregend gelten Fasern von ganz bestimmter Länge und Durchmesser sowie einer hohen "Beständigkeit". In Mineralwolle liegt dieser Anteil bei 5-50%. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft zur Prüfung gesundheitsschädlicher Arbeitsstoffe stuft Mineralfasern nach bislang vorliegenden Untersuchungen als "krebsverdächtig" ein.
 

Vor der Entsorgung von Mineralfaserprodukten erst mal den Fachmann fragen!

Dennoch wäre Panik unangebracht. In Innenräumen, die sachgemäß mit künstlichen Mineralfasern gedämmt sind, traten in Messreihen keine erhöhten Faserbelastungen auf.

Abfälle dieser Produkte müssen vor Ort in BigBags (reißfeste, staubdichte Säcke) verpackt werden, die Sie dort zum Selbstkostenpreis erhalten können. Die aktuellen Entsorgungsgebühren erfahren Sie hier.

Mineralfaserabfälle sollten aus Gründen der Vorsorge bei der Entsorgung möglichst in Folie verpackt oder befeuchtet werden. So können diese entweder in die Restmülltonne gegeben oder im Abfallwirtschaftszentrum Rothmühle angeliefert werden.

Die Themen "Asbest" und "Künstliche Mineralfasern" werden unter www.gsf.de vertiefend behandelt. Gewerbebetrieben raten wir, sich unter dem Stichwort "Gewerbeabfallkonzept Asbest" hier alle notwendigen Informationen zum Umgang mit asbesthaltigen Materialien herunterladen.

 
Chemischer Hintergrund Schmelzen von Glas, Stein, Schlacke oder Aluminiumsilikat 
Kommt vor in ... Wärme- und Schalldämmung 
Sachgemäßer Gebrauch Nach dem Vorsorgegrundsatz sollten Mineralfasern möglichst so eingebaut und abgedichtet werden, dass keine Fasern austreten können. Bei Zwischendecken sollte zum Beispiel ein Rieselschutz angebracht werden. Bei Reparatur- oder Umbauarbeiten, die mit Staubentwicklung einhergehen, sollte der Raum anschließend gründlich feucht gereinigt werden. Bei Renovierungs- und Abbrucharbeiten muss vor dem Ausbau und der Entsorgung von Mineralfaserprodukten geklärt sein, ob es sich etwa um Asbest handelt. In letzterem Fall muss das Gewerbeaufsichtsamt in Würzburg, Tel. 0931/ 4107-612 , eingeschaltet werden. 

Wo entsorgen

zentrale Abfallentsorgungsanlage des Landkreises Schweinfurt 
mit Deponie, Umladestation, Wertstoffhof und Vergärungsanlage

 
Verwerterliste
VerwerterOrtTelefonEmailURL 
Abfallwirtschaftszentrum Rothmühle  Bergrheinfeld  09721 / 388 544-0  abfallberatung@lr...  http://www.ihr-um...  Detail




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