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Stoff Name Kühl- und Gefriergeräte
Art / Kategorie Elektronikschrott 
Detailierte Beschreibung

 

Vom Haushaltshelfer zum Sondermüll

Seit den 50er Jahren wurde der Kühlschrank zur Standardausstattung jedes Haushalts. In den 80ern sind Kühlgeräte jedoch wegen der verwendeten Kühlmittel auf Basis von Fluorchlorkohlenwasserstoffen (FCKW) in den Blickpunkt der Kritik geraten. Aber auch im Dämmschaum war der Ozonkiller FCKW enthalten. Seit 1995 ist der Einsatz von FCKW in Kühlschränken nicht mehr erlaubt.
Neue umweltfreundliche Kühlschränke verzichten auch auf die chlorfreien FKW, die zwar nicht zum Ozonabbau, aber zum Treibhauseffekt beitragen. Als Kältemittel wird ein Propan/Butangemisch eingesetzt. Beide Stoffe sind ökologisch relativ unbedenklich und sind z.B. bisher als Füllung von Feuerzeugen bekannt. Die Isolierung wird mit Pentan geschäumt.

 

Alte Kühlschränke müssen gesondert behandelt werden.

Die durchschnittliche Lebensdauer eines Kühlschranks beträgt 15 Jahre. Deshalb enthalten fast alle ausgedienten Geräte FCKW. Was passiert nun mit einem FCKW-haltigen Kühlschrank, der beim Sperrmüll im Landkreis Schweinfurt bereitgestellt wird? Er wird mit einem eigenen Fahrzeug abgeholt und zu einer Verwertungsanlage in Dinkelsbühl transportiert. Dort wird zunächst das Kältemittel aus dem Kühlkreislauf gesaugt und das Kompressoröl abgepumpt. Im zweiten Schritt wird der Korpus direkt in Müllverbrennungsanlagen verbrannt.

In anderen Entsorgungskonzepten wird der Korpus gegeshreddert, wobei das in den Polyurethan-Isolationsschäumen (PUR) befindliche FCKW aus den Poren und einer zusätzlichen Vakuum- oder thermischen Behandlung aus der Matrix freigesetzt und erfasst wird.

Ein großes Problem ist, dass bei ca. 30% der Geräte der Kühlkreislauf schon vorher ein Leck aufweist. Wenn Sie einen alten Kühlschrank beim Sperrmüll bereitstellen, sollten Sie beim Ausbau und beim Transport vor allem die Kältemittelschlangen auf der Rückseite des Kühlschranks schützen, denn schon durch eine kleine Beschädigung gelangen die FCKWs ungehindert in die Atmosphäre. Kühlgeräte oder "Weiße Ware" bestehen aus Eisenmetallen, Aluminium, Kupfer, Kunststoffen und Glas. Als Kältemittel wurden bis Mitte der 90er Jahre ozonschädliche FCKW und treibhausverstärkende FKW, seither die brennbaren Kohlenwasserstoffe Pentan oder Butan eingesetzt.

Pro Jahr müssen ca. 3 Millionen Geräte entsorgt werden. Dabei entstehen rund 170.000 Tonnen Abfall. Weit über 2010 hinaus muss mit dem Anfall von FCKW-haltigen Kältegeräten gerechnet werden. Dazu kommen noch Wärmepumpen der ersten Generation.

Entsorgung größerer bzw. gewerblicher Mengen:
Gewerblich genutzte Geräte können beim Abfallwirtschaftszentrum sowie bei Kühlgeräteentsorgern abgegeben werden.

 

Wo entsorgen
Sperrmüllanforderung 

zentrale Abfallentsorgungsanlage des Landkreises Schweinfurt 
mit Deponie, Umladestation, Wertstoffhof und Vergärungsanlage

 
Verwerter 
  • Handel
 
Verwerterliste
VerwerterOrtTelefonEmailURL 
Abfallwirtschaftszentrum Rothmühle  Bergrheinfeld  09721 / 388 544-0  abfallberatung@lr...  http://www.ihr-um...  Detail
VEOLIA Umweltservice  Bergrheinfeld  09721/ 7917-0  info-Bergrheinfel...  http://www.veolia...  Detail


Linkliste
URLBeschreibung
http://www.ozon-online.de  Website der RAL-Gütegemeinschaft Kühlgeräte 


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