Header.jpg

   
 











Zurück

Stoff Name Gips
Art / Kategorie Baustoffe auf Gipsbasis 
Detailierte Beschreibung Schon in der Antike wurde Gips als Baumaterial verwendet, so z. B. bei der Erbauung der Pyramiden von Gizeh oder der Alabastermoschee in Kairo. In Griechenland wurde es wegen seiner leichten Bearbeitbarkeit für Bauornamente an den Häusern genutzt. Die Römer schliesslich entdeckten, dass durch starkes Erhitzen eine Substanz entsteht, die mit Wasser vermischt aushärtet und als Putz verwendet werden kann 
Chemischer Hintergrund Gips ist ein farbloses bis weißes Sulfat-Mineral mit chemischer Zusammensetzung CaSO4 * 2H2O. Beim Erhitzen geht das Kristallwasser verloren und es entsteht zuerst ein Hemihydrat mit der chemischen Formel CaSO4 * 1/2H2O, bei weiterem Wasserverlust schliesslich Anhydrit.
Es hat eine sehr geringe Härte von 2, es kann mit dem Fingernagel geritzt werden.
Technisch nutzt man das Vermögen des Gipses, das durch Erhitzen (Brennen) teilweise oder ganz verlorene Kristallwasser beim Anrühren mit Wasser wieder aufzunehmen und dabei zu erhärten. 
Kommt vor in ... Gips kommt sowohl massiv und in feinkörniger Form als farbloser, weißer, gelber, roter oder grauer Alabaster vor als auch feinfaserig als Fasergips oder Atlasspat und auch kristallin als durchsichtiger tafeliger Selenit. In Chihuahua (Mexiko) wurden Gips-Riesenkristalle von bis zu 15 m Länge entdeckt. Gefunden wird das Mineral in verschiedenen Kristallformen: So sind die Kristalle oft sehr groß, plastisch biegsam, vollkommen spaltbar, dicktafelig, oft krummflächig, manchmal auch verzwillingt; andererseits kommt Gips auch rosettenartig verwachsen als sogenannte Gipsrose oder Wüstenrose vor. Daneben finden sich manchmal durchsichtige Kristalltafeln, die dann als Marienglas bekannt sind.
Gips entstand geologisch durch Auskristallisieren von übersättigtem Calciumsulfat aus Meerwasser, es separiert wegen seiner geringen Wasserlöslichkeit als erstes Mineral noch vor dem Anhydrit aus. Man findet ihn aber auch als Verwitterungsprodukt sulfidischer Erze und in vulkanischen Schloten, wo er durch Reaktion von austretender Schwefelsäure mit Kalkstein entstehen kann.
Gips ist weitverbreitet, wichtige Vorkommen sind in Mexiko, Algerien, Spanien, Italien und den USA zu finden. In Deutschland ist das Mineral unter anderem bei Osterode im Harz, Eisleben in Sachsen und Borken bei Kassel zu finden.
Gips wird vorwiegend durch Bergbau gewonnen, fällt aber heute auch zunehmend bei der Rauchgasentschwefelung als Rauchgasgips an. In der heutigen Bautechnik wird Gips in Form von REA-Gips-Platten für Zwischenwände verwendet, daneben auch als Grundierung und Füllmittel. 

Wo entsorgen
 
Verwerterliste
VerwerterOrtTelefonEmailURL 
Abfallwirtschaftszentrum Rothmühle  Bergrheinfeld  09721 / 388 544-0  abfallberatung@lr...  http://www.ihr-um...  Detail




Zurück






Quicklink kkCMS
 
      Seit dem 08.09.2003 sind Sie unser 25.043.812. Besucher und erzeugten den 33.246.376.Seitenaufruf .     Druckansicht

Hinweis zur HTTPS-Unterstützung

Bitte beachten Sie, dass der gesicherte Zugriff auf unsere Internetpräsenz ab sofort einen aktuellen Browser erfordert.
weitere Informationen finden Sie hier.