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Gartenabfälle – wohin mit großen Mengen?


21.05.2013

  

 

Grundsätzlich sollte natürlich möglichst viel Material im eigenen Garten verbleiben, um die Nährstoffe und den Humus im Kreislauf zu halten. Eigenkompostierung und Mulchen sind hier gängige Verwertungswege.

 

Feine Materialien wie Grasschnitt, Gemüsereste und Laub kann man, am besten gemischt mit gröber  strukturierten Abfällen,  kompostieren. Gras und Laub bieten sich auch hervorragend als dünne Flächenmulch-Schicht zwischen Sträuchern, Gemüsepflanzen und unter Bäumen an.

 

Sperrige Gartenabfälle wie Strauch- und Heckenschnitt (z. B. Beerensträucher u. ä.) sowie Staudenreste sollten dagegen vor der Kompostierung zerkleinert werden. Viele Gartenbau- und Eigenheimervereine verleihen dazu Kleinhäcksler.
Natürlich gibt es weitere Möglichkeiten wie das Anlegen von Reisighaufen als Winterquartier für Tiere wie z. B. Igel, den Bau von Hoch- oder Hügelbeeten (wozu viele Gartenabfälle genutzt werden können), …

 

Die Biotonne ergänzt die Eigenkompostierung sehr gut und kostengünstig: Für nur 0,07 € pro kg oder anders ausgedrückt für 0,70 € pro 10 kg (und keine Extra-Grundgebühr für die Biotonne!) wird Biomüll abgeholt und zur Biomüllvergärungsanlage am Abfallwirtschaftszentrum Rothmühle transportiert. Übrigens: es gibt auch große Biotonnen. Und auch diese kosten keine Extra-Grundgebühr.

Noch ein Tipp: Frisch gemähten Grasschnitt sollte man vor dem Einfüllen in die Biotonne etwas anwelken lassen, damit keine Geruchsprobleme entstehen.

 

!!! Was sicher nicht der richtige Weg ist: ab in den Wald oder in eine Hecke...!!!

Schon allein die Tatsache, dass die Fahrt mit dem Auto zu einer ca. 2 km entfernten Hecke und zurück bereits mit ca. 1,20 € Fahrtkosten zu Buche schlägt, spricht dagegen. Denn dafür ließen sich schon 17 kg Biomüll in der Biotonne entsorgen, der Kofferraum bliebe sauber und es bliebe Zeit übrig, um mit gutem Gewissen eine gute Tasse Kaffee zu trinken!
Außerdem gibt es keine Nährstoffbelastung von Waldrand, Magerrasen oder Grundwasser und es können auch keine Gartenpflanzen die vorherrschende heimische Pflanzenwelt verdrängen. Die Biotonne bietet hier wirklich eine günstige und bequeme Alternative! 

 

Holziger (!) Strauch- und Baumschnitt kann zu vorgegebenen Zeiten im Frühjahr und im Herbst (also zu Zeiten, wo er anfällt) kostenlos auf gemeindliche Häckselplätze gebracht werden.

 

Während des ganzen Jahres können Gartenabfälle an den beiden Kompostanlagen des Landkreises (Wertstoffhof Rothmühle und Gerolzhofen) angeliefert werden. Bis zu ein Kubikmeter ist jeweils gebührenfrei. Die Öffnungszeiten finden Sie hier.

 

Weitere Informationen erhalten Sie bei der Abfallberatung im Landratsamt unter Tel. 09721/55-546.

 



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