Header.jpg

   
 










News


Zurück

Sogenannte "Bioabbaubare Kunststoffe" sind nicht für den Biomüll im Lkr. SW geeignet


06.06.2017

  
Um Geruch und Maden "in Zaum zu halten", verwenden viele Leute - gerade jetzt in der wärmeren Jahreszeit - gern verschließbare Beutel für die Bioabfälle.
Die sogenannten bioabbaubaren Kunststoffe sind allerdings derzeit keine Lösung für uns im Landkreis Schweinfurt. Denn sie verrotten einfach zu langsam und müssen nach der Kompostierung mühevoll aus dem Kompost ausgesiebt werden.
Besser ist es, die Küchenabfälle gleich in Papier einzuwickeln und evt. den Sammeleimer mit einer Papiertüte (die im Handel erhältlich sind) auszulegen, ... 
 
 
 
Hier noch ein paar Tipps der Abfallberatung, wie auch im Sommer die Biotonne problemlos genutzt werden kann, damit nicht innerhalb von wenigen Tagen Hunderte von Fliegenlarven aus der Tonne stürmen:
 
 
  • Sinnvoll ist es, die Fliegen bereits an der Eiablage zu hindern. Lassen Sie deshalb Lebensmittel (vor allem solche, die tierisches Eiweiß enthalten) nicht offen rumstehen.
  • Wickeln Sie Küchenabfälle wie gekochte Speisen, Fleisch- und Knochenreste in Papier ein oder verwenden Sie Papiertüten.
  • Halten Sie den Sammeleimer in der Küche und die Biotonne geschlossen.
  • Stellen Sie die Biotonne wenn möglich in den Schatten.
  • Geben Sie nach jeder Entleerung geknülltes Papier auf den Boden der Biotonne. Das saugt Feuchtigkeit auf und erschwert daher die Lebensbedingungen für Insekten.
  • Halten Sie den Deckelrand der Biotonne möglichst sauber. Er kann sonst evt. ein bevorzugter Eiablageplatz werden.
  • Nutzen Sie trockene Gartenabfälle wie z. B. angewelkten Rasenschnitt oder Kartonteile zum Abdecken der Bioabfälle in der Tonne.
Treten trotz aller vorbeugenden Maßnahmen Maden auf, muß man nicht in Panik geraten. Die Maden sind nicht gefährlich für die Gesundheit. Abgesehen vom unangenehmen Anblick ist nichts von den weißen Tierchen zu befürchten. Nach einigen Tagen verkriechen sie sich und verpuppen sich im Biomüll.
Wenn jedoch die "Plage" überhand nimmt, hilft das Einstreuen von Branntkalk in die Biotonne. Branntkalk wirkt zusammen mit Wasser ätzend, deshalb  Vorsicht bei der Anwendung!
Kalk bindet Wasser und entzieht daher den Maden die lebensnotwendige Feuchtigkeit.
Auch Gesteinsmehl  ist bei Madenbefall hilfreich!
Diese beiden Mittel helfen wirksam gegen die Maden, ohne dem Biomüll zu schaden. Zu kaufen sind sie im Baumarkt, im Baustoffhandel oder im Gartencenter.
Von allen anderen "Hilfsmitteln" wie Desinfektionsmitteln u. ä. muss abgeraten werden.
 
Ein Hinweis zum Schluss: Im Landkreis SW gibt es eine Firma, die Tonnen (nach der Entleerung durch die Müllabfuhr) reinigt - auch das kann helfen,  um den Madenbefall nicht weiter zu fördern.
Die Kontaktdaten der Firma finden Sie unter www.madentod.de.
 
Noch Fragen? Die Abfallberatung, Tel. 09721 / 55-546, hilft gerne weiter.
 
Bild: Harald Heinritz, www.abfallbild.de


Zurück






Quicklink kkCMS
 
      Seit dem 08.09.2003 sind Sie unser 25.072.273. Besucher und erzeugten den 33.282.067.Seitenaufruf .     Druckansicht

Hinweis zur HTTPS-Unterstützung

Bitte beachten Sie, dass der gesicherte Zugriff auf unsere Internetpräsenz ab sofort einen aktuellen Browser erfordert.
weitere Informationen finden Sie hier.