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Schraubverschlüsse zu Ansaugkrümmern!


Sortierung gebrauchter Verpackungen

Die Verwertung rund ums Auto hat sich zu einem hochkomplexen Prozess entwickelt. Die Altfahrzeugverordnung verpflichtet die Automobilhersteller zur kostenlosen Rücknahme und Verwertung alter Fahrzeuge.

Schon beim Fahrzeugbau und der Entwicklung neuer Teile und Konzepte muss nun schon an das spätere Recycling gedacht werden.

"Design for Recycling"

Um die ab 2006 geltenden Recyclingquoten für Altfahrzeuge erfüllen zu können, steht bei der Entwicklung von Fahrzeugen die recyclingoptimierte Produktgestaltung als eine wesentliche Anforderung im Produktentstehungsprozess im Mittelpunkt.

 

In Ford-Modellen besteht das Gehäuse der Klimaanlage aus gebrauchten Schraubverschlüssen

Sie umfasst den Einsatz von sortenreinen und rezyklierbaren Kunststoffen, die Reduzierung der Sortenvielfalt bei Kunststoffen sowie die Kennzeichnung von Bauteilen. Hinzu kommt die Verwendung von Verbundstoffen, die sich gemeinsam verwerten lassen sowie die Auswahl optimierter Verbindungstechniken (stecken statt schrauben oder kleben).

Einsatz von Recyclingkunststoffen

Eine große Rolle spielt schon jetzt der Einsatz von so genannten Rezyklaten. Heute werden nach Angaben der Hersteller je nach Modell rund 10 bis 15 Prozent aller Kunststoffbauteile eines Autos aus Recyclingmaterialien gefertigt.

Ford setzt eigenen Angaben zufolge in der europäischen Produktion jährlich rund 24.000 Tonnen Kunststoffrezyklate ein, darunter auch aufbereitete Verpackungskunststoffe.

In der Regel werden die Rezyklate mit Neuware im Verhältnis 1:3 bis 1:1 gemischt, um gleichmäßige Materialeigenschaften zu erreichen. Die Gehäuse der Heizungs- und Klimaanlage in allen Modellen werden aus Polypropylen (PP) produziert, gewonnen aus gebrauchten Schraubverschlüssen.

Rund 200 PP-Kappen finden sich in dem Gehäuse wieder. Kunststoffrezyklat setzt Ford zudem für die Frontscheinwerfer, Teppiche, Ansaugkrümmer sowie Geräuschisolationen ein.

Wie vielfältig dien Einsatzmöglichkeiten von Sekundärrohstoffen bereits sind, zeigt auch ein Blick auf andere Hersteller: Opel verwendete - wie im aktuellen Nachhaltigkeitsbericht ausgewiesen - 2001 rund 30.000 Tonnen Kunststoffrezyklat in der Serienfertigung.

Mercedes-Benz produziert nach Angaben des neuen Umweltberichtes von DaimlerChrysler die Radlaufverkleidungen im Frontbereich der E-Klasse aus PP-Rezyklat gebrauchter Gehäuse von Autobatterien.

Bei BMW werden unter anderem Warmluftkanäle der Instrumententafel, Einlegeplatten im Gepäckraum und Hutablagen aus Kunststoffrezyklat hergestellt.

Interessantes steht auch auf der Website der Arbeitsgemeinschaft Altauto.

Quelle: DKR im Blick 3/03






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