Problemmüll aus Haushalten - wohin damit?


Zweimal jährlich kann man solche Abfälle beim Giftmobil vorbeibringen. Ob es sich jeweils wirklich um Problemmüll handelt, erklären Ihnen die Mitarbeiter.

Die Zeiten, in denen der Hausmüll überwiegend aus Küchenabfällen und Asche bestand, sind lange her. Die "moderne" Welt hat Tausende von Substanzen in Gebrauch, die oftmals gesundheitsschädlich oder umweltgefährdend sind. Auch im Privathaushalt hat man mit solchen Stoffen zu tun, zum Beispiel in Lacken,  Haushaltsreinigern oder bestimmten Batterien. All diese Stoffe werden unter dem Begriff "Problemmüll" zusammengefasst.

Wenn diese Stoffe nicht getrennt entsorgt werden, kann bei der Müllverbrennung eine Umweltschädigung nicht ausgeschlossen werden.

Zur Problemmüllsammlung gehören:

Wie erfolgt die Problemmüllsammlung?

Die kostenlose Einsammlung von Problemmüll (haushaltsübliche Mengen bis 25 kg) im Landkreis Schweinfurt wird seit vielen Jahren über das Giftmobil durchgeführt, das zweimal im Jahr in praktisch jedem Gemeindeteil Halt macht, in Großgemeinden auch an Wochenenden.

Außerdem gibt es eine stationäre Sammelstelle, die zwei Mal pro Woche Kleinmengen (bis 25 kg) annimmt. Diese Sammelstelle bei der Fa. Veolia, Richtbergstr. 3, Bergrheinfeld, ist zu folgenden Zeiten geöffnet:  

Montag 12.30 - 16.00 Uhr
Donnerstag 14.00 - 18.00 Uhr

Seit kurzem können Sie einzelne Problemabfälle im Rahmen der Öffnungszeiten auch beim Wertstoffhof am Abfallwirtschaftszentrum Rothmühle, Bergrheinfeld, abgeben. Dort werden folgende Problemabfälle angenommen:

 

Umwelt und Gesundheit zuliebe muss Problemmüll speziell entsorgt werden.

 

Was sollte man noch wissen?


 

Zum Nutzen von Umwelt und Geldbeutel sollten Sie beim nächsten Kauf unbedingt schadstoffarme Produkte mit dem "Blauen Engel" bevorzugen.