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Kompost - das braune Gold


Kompost kann angeblich Wunder bewirken...

Der Berliner Morgenpost vom 28.4.97 war zu entnehmen, dass ein englischer Gärtner aus Southend eine eher ungewöhnliche Kompostanwendung entwickelt hat. Er hatte sich schon mit seiner Glatze abgefunden, als er feststellte, dass, seit er sich zur Mittagsruhe einen Sack Kompost unter den Kopf schob, sein Haar wieder zu sprießen begann. Er überlegt, diese Anwendung in Form eines Kopfkissens patentieren zu lassen.

Während sich über den Wahrheitsgehalt dieser Meldung trefflich streiten läßt, sind zahlreiche Wirkungen von Kompost auf Boden und Pflanzen wissenschaftlich erwiesen.

Schon unseren Vorfahren wußten, dass Kompost die Bodeneigenschaften verbessert. Versuche in jüngerer Zeit haben die guten Eigenschaften von Kompost genau beschrieben.

 

Kompostierung - Kreislaufwirtschaft der Natur

Das Bodenleben wird aktiviert, der Humusgehalt steigt und die Wurzelbildung gefördert, so dass die Pflanzen gesünder heranwachsen und höhere Erträge im Vergleich zu mineralischer Düngung erreicht werden. Die oberen Bodenschichten sind belastbarer. Vor allem nach der Ernte und nach negativen Einflüssen wie Bodendruck oder Niederschlägen war dies deutlich messbar.

Im Mittelpunkt der Kompostforschung steht momentan der biologische Pflanzenschutz. Das biologische Institut der Universität Exeter hat verschiedene Krankheiten an Nutz- und Zierpflanzen untersucht und unter Kompostanwendung einen Rückgang der Schwarzbeinigkeit bei Getreide um 80% und der Erdbeerwurzelfäule um 90% beschrieben. Die gefürchtete Kohlhernie wurde sogar vollständig beseitigt.

Natürlich muss die Kompostmenge an die Bedürfnisse des Bodens und der Pflanzen angepasst werden. Der Landkreis Schweinfurt, der seit 15 Jahren aus Bioabfällen Kompost produziert, hat eine kostenlose Broschüre erstellt, die diese Zusammenhänge genau beschreibt. Sie erhalten diese bei den Kompostanlagen oder per E-Mail.






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