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Komposteinsatz ist wirtschaftlich und nachhaltig


Eine Wohltat für den Boden

Langzeitversuch zur Kompostverwertung

Wird die Kompostverwertung in der Landwirtschaft nach den Regeln für "gute fachliche Praxis" durchgeführt, ist sie langfristig wirtschaftlich und trägt zur Nachhaltigkeit bei. Dies ist das Ergebnis eines Langzeitversuchs in Baden-Württemberg, der auf sechs Standorten mit unterschiedlichen Böden durchgeführt wurde.

Durch Kompost konnten die Bodenfruchtbarkeit deutlich erhöht und die Erträge stabilisiert werden. Kompostgaben von jährlich 6 bis 7 t/ha Trockenmasse verbesserten die Humusversorgung und den pH-Wert der Böden und stellten die Versorgung mit Phosphor, Kalium und Magnesium sicher. Kalk- und Grunddüngergaben konnten komplett eingespart werden. Kompostgaben wirken positiv auf bodenphysikalische und bodenbiologische Eigenschaften wie die Stabilität der Bodenaggregate, den Wasserhaushalt und die mikrobiologische Aktivität.

Werden die aktuellen gesetzlichen Grenzwerte unterschritten, lässt sich die gefürchtete Anreicherung mit Schwermetallen verhindern, heißt es in einer Pressemitteilung der Fachhochschule Nürtingen. Eine ökonomische Bewertung der Kompostverwertung in der Landwirtschaft in Abhängigkeit von Betriebstyp, Bodenart und Häufigkeit der Kompostanwendung ergab, dass der größte Nutzen auf schweren Böden mit suboptimalen Bodenbedingungen in Marktfruchtbetrieben mit negativer Humusbilanz liegt. Nach fünf- bis siebenjähriger Kompostanwendung ist hier eine Erhöhung der Deckungsbeiträge von jährlich um 80 - 120 Euro/ha zu erwarten.

An dem Forschungsprojekt der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) waren die Gütegemeinschaft Kompost Region Süd e.V. (Leonberg), die Landwirtschaftliche Untersuchungs- und Forschungsanstalt Augustenberg (Karlsruhe), das Institut für Agrarpolitik der Universität Hohenheim und die Hochschule Nürtingen beteiligt.

Der gesamte Abschlussbericht des Projektes kann gedruckt oder als CD-Rom für 20 EUR bei der Gütegemeinschaft Kompost Region Süd e.V., Poststr.1/3, 71229 Leonberg, Tel. 07152/399191, Fax 07152/399193, e-mail: gkrs@gmx.net

sowie bei der LUFA Augustenberg, Nesslerstrasse 23, 76227 Karlsruhe, Tel. 0721/9468170, Fax 0721/9468112, e-mail: rainer.kluge@lufa.bwl.de bezogen werden. Eine Kurzfassung der Ergebnisse kostet 10 EUR.






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