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Ein schöner Garten - mit Kompost gedüngt


Anwendungsmöglichkeiten von Kompost

Humus in Bestform
 

 

UNSERE EMPFEHLUNG:
    • Für Mittel- und Starkzehrer vor Ansaat oder Pflanzen 4 bis 5 Liter pro m2 plus verringerte Stickstoffgabe (z.B. Hornmehl) (Blumenkohl, Brokkoli, Chinakohl, Endivie, Gurken, Kartoffeln, Kohlrabi, Kürbis, Porree, Rhabarber, Rosenkohl, Rote Beete, Rotkohl, Sellerie, Spinat, Tomaten, Weißkohl, Wirsingkohl).

    • Für Schwachzehrer 2 bis 3 Liter pro m² vor Ansaat oder Pflanzen (Bohnen, Endivien, Erbsen, Feldsalat, Kopfsalat, Möhren, Radieschen, Rettich, Schnittlauch, Petersilie, Zwiebeln).

       

     BEERENOBST

    Eine der Möglichkeiten, Kompost selbst zu machen

    • Für Erdbeeren und anderes Beerenobst vor dem Pflanzen und als jährliche Bodenpflege mit Düngewirkung 2 bis 3 Liter je m² im Frühjahr.
       
    • Für Blumenbeete 2 bis 3 Liter pro m² im Frühjahr

       

    BLUMEN

    • Für Blumenbeete 2 bis 3 Liter pro m² im Frühjahr

       

    RASEN

    • Zur Rasenpflege 1 bis 2 Liter pro m² während der Wachstumszeit (fein verteilen und leicht einrechen).

       

    BÄUME UND STRÄUCHER

    • Zur Bodenpflege und Nährstoffversorgung unter Bäumen und Sträuchern 2 bis 3 Liter pro m² während der Wachstumszeit.

       

    MULCHEN

    • Zum Mulchen (Bodenabdeckung) unter Bäumen und Sträuchern ganzjährig bis ca. 5 cm Auflage

       

    NEUANLAGE

    • Zur Neuanlage von Pflanzflächen und Rasen sowie bei sehr schlechtem Boden 10 bis 20 Liter pro m² (1 bis 2 cm Auflage) einmalig zur Bodenverbesserung in die oberen 10 bis 20 cm des Bodens einarbeiten .

       

    PFLANZLOCH

    • Als Kompostgabe ins Pflanzloch bei Bäumen und Sträuchern in der Regel 1 Teil Kompost mit bis zu 5 Teilen Gartenerde mischen

       

    BLUMENERDE

    • Als Zuschlag zur Herstellung von Pflanzerde für Blumenkübel, Töpfe und Balkonkästen jeweils 1 Teil Kompost mit 4 Teilen Erde und anderen Zuschlagstoffen mischen.

       

    Weitere Anwendungsempfehlungen

    Für Ihren Garten empfehlen wir Ihnen ausgereifte Fertigkomposte. Feiner Kompost, wie der BIO-Kompost aus dem Landkreis Schweinfurt (Absiebung auf ca. 10 mm), ist sehr gut geeignet zur kombinierten Bodenverbesserung und Düngung sowie zur Beimischung ins Pflanzloch und für Blumenerde. Gröberer Kompost dient vor allem zum Mulchen, weil er den Boden länger schützt.

    Kompost mit Gütezeichen von den Kompostanlagen des Landkreises
     

    Um den Boden langfristig nicht zu überdüngen, sollten über die Jahre durchschnittlich nicht mehr als 2 bis 3 Liter Kompost je m2 im Jahr gegeben werden. Bei höheren Gaben zu Starkzehrern ist im Folgejahr eine Anwendungspause einzulegen. Kompost entfaltet die beste Wirkung, wenn er bei leichten, sandigen Böden bis höchstens 20 cm und bei schweren, lehmigen Böden bis 10 cm Tiefe eingearbeitet wird.

    Kompost enthält in der Regel mehr als 30 % organische Substanz, ca. 1 % Stickstoff, 0,6 bis 1 % Phosphat und 1 bis 2 % Kali in der Trockenmasse. Dazu kommen wertvolle Gehalte an Magnesium und Kalzium (Kalkwirkung) sowie viele wichtige Spurenelemente. Eine zusätzliche Düngung und Kalkung kann man sich bei der optimalen Verwendung von Kompost sparen. Sie sollte wegen möglicher Überdüngung unterbleiben. Nur Stickstoff sollte bei Mittel- und Starkzehrern in verringerter Menge zugegeben werden (z.B. als Hornmehl).

    Tipp: Diese Empfehlungen sind gute Richtwerte. Eine Bodenuntersuchung und die damit meist verbundene Düngeempfehlung gibt genauen Aufschluß über den Boden im Hausgarten. Sie ist in der Regel preiswert und lohnt sich.

 

Kompost ist ein hervorragendes Bodenverbesserungsmittel mit beachtlicher Düngewirkung. Wegen seines Nährstoffgehaltes darf er für Einsaaten und zum Anpflanzen nur mit Boden vermischt verwendet werden. In vorhandenen Pflanzungen kann er oberflächlich ausgebracht oder leicht eingeharkt werden.

Kompost kann aufgrund seiner wertvollen Eigenschaften äußerst vielfältig eingesetzt werden. Er wird verwendet für:

  • die kontinuierliche Bodenpflege (Humusersatz und Humusaufbau) bei allen Saat-, Pflanz- und Rasenflächen sowie unter Bäumen und Sträuchern,
  • die Bodenverbesserung bei unbefriedigender Bodenstruktur,
  • die kombinierte Bodenverbesserung und Düngung (z.B. Gemüse, Erdbeeren, Blumenbeete, Rasen),
  • die Neuanlage von Pflanz- und Rasenflächen (z.B. Bauland),
  • das Mulchen (Bodenabdeckung) bei Obstbäumen, Beerenobst, Ziergehölzen usw.,
  • die Zumischung ins Pflanzloch, 
  • die Kübel-und Balkonkastenbepflanzung (Beimischung in Blumenerden),
  • die Dachflächenbegrünung.

Kompost sollte wegen seiner Kalkwirkung nicht für Moorbeetpflanzen (Rhododendron und Erica) und Heidelbeeren verwendet werden. Aufgrund seines Nährstoffgehaltes eignet sich Kompost auch nicht bei der Anlage von Zier- oder Fischteichen.

 

GEMÜSE

 

 

 

 

 






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