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Keimbelastung durch Abfälle?


Die Biotonne kann nicht "hygienisch" sein - ebensowenig wie eine Schaufel Gartenerde!

Eine mögliche Gesundheitsgefährdung durch Bioabfälle gerät immer wieder in die öffentliche Diskussion.
In allen Abfällen -auch im Restmüll- befinden sich Keime wie Bakterien, Viren oder Pilze. Müssen wir deshalb um unsere Gesundheit fürchten?

Zunächst einmal bedeutet das Vorhandensein von Keimen nicht automatisch eine Gesundheitsgefährdung. Wir leben mit Keimen seit Urzeiten und die Keime mit uns. In Abfällen leben Mikroorganismen. Sie leben von den organischen Anteilen.

Untersuchungen haben gezeigt, dass die Luftkeimzahlen beim Öffnen der Restmülltonne fast genauso hoch sind wie beim Öffnen der Biotonne. Zusätzlich muss zwischen für den Menschen gefährlichen und ungefährlichen Keimen unterschieden werden. Zahlreiche Untersuchungen in den letzten Jahren haben gezeigt, dass für gesunde Personen beim Umgang mit Bioabfällen im Haushalt kein Gesundheitsrisiko besteht.

 

In allen häuslichen Abfällen befinden sich Keime!

Personen mit Immunschwäche, z.B. Leukämiekranke, Personen mit AIDS, schwerer Diabetes oder Asthma bronchiale sollten den Kontakt mit Abfällen meiden. Diesen wird aber auch empfohlen, wegen des Wachstums von Pilzen in der Blumenerde, auf Zimmerpflanzen zu verzichten. Zusätzlich sollten sie, wegen der Laubverrottung, Waldspaziergänge meiden.

Mit einfachen Maßnahmen kann aber die Keimbelastung durch Bioabfälle deutlich verringert werden. Nasse, faule und geruchsintensive Bioabfälle gut in Zeitungspapier einwickeln. Sammelgefäße kühl stellen und häufig entleeren. Falls Reste nach dem Entleeren zurückbleiben, sollte das Sammelgefäß ausgewaschen werden. Die Keimzahl wird so gesenkt und gleichzeitig Gerüche vermieden.






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