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Ein Grußwort des Regierungspräsidenten a.D. Dr. Franz Vogt


Keine heiße Asche einfüllen - Über den ewigen Kampf gegen den Müll

"Der Titel dieser Ausstellung steht für die Tatsache, dass Abfälle seit jeher ein Menschheitsproblem waren und auch künftig nicht unter einen imaginären Teppich gekehrt werden können. Dabei zeigt der geschichtliche Rückblick eine deutliche Abhängigkeit der zu bewältigenden Aufgaben vom Grad des Wohlstandes und der Besiedelungsdichte einer Gemeinschaft.

Eine aufschlussreiche Zeitreise
Abwasserentsorgung, Abfallentsorgung, Anstrengungen in Richtung Hygiene und Umweltschutz gab es schon in den Hochkulturen Mesopotamiens und des Mittelmeerraumes. Doch solche Errungenschaften gingen im Lauf der Geschichte immer wieder verloren und mussten meistens mühsam neu erarbeitet werden, wenn die Umweltprobleme unerträglich wurden.

Wie wohl die Archäologen in ferner Zukunft die Abfallspuren unserer Zeit beurteilen werden? Es ist nämlich auch heute keineswegs sicher, dass hohe Umweltstandards erhalten bleiben und technisch Machbares auch in die Tat umgesetzt wird. Auch kaum absehbar, ob es auf Dauer gelingen wird, die mittlerweile internationalen Abfallströme zu kanalisieren, umweltneutrale Behandlungsanlagen zu betreiben und die unverzichtbaren Endlager mit ausreichender Kapazität zu schaffen.

Diese Ausstellung, die bisher in ihrer Art einzigartig ist, wird in der Fachwelt auf breites Interesse stoßen. Ich wünsche den Autoren, dass das hier zusammengetragene Wissen durch den vorliegenden Katalog und durch das Ausstellungskonzept auch in der Bevölkerung eine weite Verbreitung finden wird."



Würzburg, im Juli 1998




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