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Abfälle am Friedhof


Auch bei der Grabpflege auf die Umwelt achten

25 Millionen Gräber werden nach Angaben des Bundes Deutscher Friedhofsgärtner regelmäßig gepflegt. Die am Friedhof anfallenden Abfälle sind keine Kleinigkeit mehr. Neben den kompostierbaren Pflanzenabfällen sind es vermehrt Kunststoffabfälle, die zum Problem werden.

Die im Gartencenter oder in der Gärtnerei gekauften Pflanzen sind in der Regel in Einmalkunststofftöpfe gepflanzt, die sofort nach dem Einpflanzen zu Müll werden. Kranz- und Gesteckunterlagen aus Schaumstoff oder Styropor verhindern, dass die Kranzreste später kompostiert werden können. Nach dem Abbrennen von Einweggrablichtern bleibt weiterer Kunststoffmüll zurück.

 

Verrottbare Pflanztöpfe können mit eingepflanzt werden

Kunststoffe sind am Friedhof, einem Ort, der die Vergänglichkeit des Lebens symbolisiert, nicht nur aus Umweltgründen fehl am Platz. Zusätzlich gibt es viele Alternativen. Fragen Sie in Ihrer Gärtnerei nach Pflanzen in Altpapiertöpfen. Der Altpapiertopf kann miteingepflanzt werden und löst sich in der Erde auf. Gärtnereien, die ihre Pflanzen selbst ziehen, bieten auch ungetopfte Pflanzen an. Viele Floristen arbeiten mittlerweile mit kompostierbaren Kranzunterlagen aus Stroh, Altpapier oder Sägemehl. Auch Einweggrablichter müssen nicht sein. Es gibt nachfüllbare Glasgrablichter, die mit festen Kerzen oder mit flüssigem Öl wiederbefüllt werden können. Fein abgesiebter Kompost ist eine guter Ersatz für die mit Asche gefärbte Friedhofserde auf Torfbasis.

Umweltschutz und eine liebevolle Grabpflege schließen sich nicht aus. Gerade im Einklang mit der Natur ist würdevolles Gedenken möglich.






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