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Entsorgung unvermeidlicher Abfälle


Hier gibt es jede Menge Dreck und Schutt...

Beim Neubau und Umbau ist es nahezu unvermeidbar, dass Reste von Baustoffen anfallen. Gerade in der Innenausbauphase wird eine Vielzahl verschiedener Materialien benötigt, von denen bei der Verarbeitung Reste (Verschnitt) und Verpackungsmaterial übrigbleiben.

Die von Ihnen beauftragten Handwerksbetriebe oder Sie selbst sind damit auch für die fachgerechte Verwertung oder Beseitigung der Abfälle verantwortlich.

1. Verpackungsmaterialien

Grundsätzlich ist der Handel verpflichtet, Verpackungen zurückzunehmen. Rechtsgrundlage dafür ist die Verpackungsverordnung. Verpackungen, die nicht zurückgenommen bzw. zurückgegeben werden, müssen recycelt werden. Viele Bauherren sind mit dem Problem konfrontiert, geeignete Verwertungswege zu finden.

Der bekannteste und am meisten genutzte Verwertungsweg für Verpackungsmaterial ist der Gelbe Sack. Weniger bekannt, aber für die Baubranche zuständig, ist das INTERSEROH-System.

DSD (Duales System Deutschland GmbH)

Die DSD, Gesellschaft für Abfallvermeidung und Sekundärrohstoffrückgewinnung mbH, läßt für den Handel Verkaufsverpackungen (mit grünem Punkt) einsammeln und recyceln. Im Landkreis Schweinfurt führt die Firma Seger als Vertragspartnerin der DSD GmbH die Sammlung der Verpackungen in Gelben Säcken und Gelben Tonnen alle vier Wochen durch.

Beispiele für DSD-Leichtstoffverpackungen sind:

• Kunststoffkartuschen (restentleert),
• Kunststoff-Farbeimer (pinselrein),
• Weißblechdosen und -eimer (pinselrein),
• Kunststoffsäcke (restentleert).

INTERSEROH-AG

Die INTERSEROH-AG sammelt und verwertet Verpackungsmaterialien aus bestimmten Branchen kostenlos. Die Baubranche einschließlich die Baunebengewerbe sind an das Interseroh-System angeschlossen. Die wichtigsten INTERSEROH-Verpackungen sind Schrumpffolien, Styropor und Kartonagen.
Detailinformationen zu Mindestmengen und Abholkriterien gibt Ihnen die Fa. VEOLIA unter 09721/ 7917-0 oder die Fa. ALBA Metall Süd Franken GmbH unter 09721 / 6506-0.

2. Baustellenabfälle

In der Rohbauphase eines Hauses fallen, je nachdem welche Baumaterialien verwendet werden, hauptsächlich mineralische Bauschuttreste und Holz an.
Differenzierter wird die Art der anfallenden Baustellenabfälle in der Ausbauphase. Zu diesem Zeitpunkt ist es erforderlich, die nicht vermeidbaren Abälle mindestens nach drei groben Gruppen zu trennen:

Baustellenrestabfälle
•Kunststoff-Kartuschen und -Gebinde mit vollständig ausgehärteten Lackresten
•Altfarben und -lacke (auch Dispersionsfarben), vollständig ausgehärtet
•Abdeckmaterial (Folie oder Papier), verschmutzt
•abgelöste Tapeten
•Gips, Leichtbaustoffe
•Leichtbauplatten
•geringe Mengen Holz
•Glas- und Steinwolle
•Bodenbeläge, Teppiche
•Putzlappen trocken, Arbeitshandschuhe, Pinsel verschmutzt, trocken
•Kitt-, Leim- und Spachtelabfälle ausgehärtet
•Schleifpapier, Staubbindetücher
•Klebebänder, Kehricht

Verpackungen
•Kunststoff- Kartuschen, restentleert
•Kunststoff- Farbeimer, pinselrein
•Blecheimer, pinselrein
•Verpackungsfolien
•Kunststoffsäcke restentleert
•Verbundsäcke restentleert

Sonderabfälle
•angebrochene Kunststoff- Kartuschen
•Blecheimer oder Kunststoffeimer mit flüssigen Farb- und Lackresten
•Altfarben und Altlacke, nicht ausgehärtet (Dispersionsfarben erst ab 20 kg)
•Abbeizer
•Lösemittel
•Kitt-, Leim und Spachtelabfälle, nicht ausgehärtet

Die obenstehende Übersicht soll Ihnen eine Hilfe sein, die wichtigsten Baureststoffe der richtigen Abfallgruppe und damit dem richtigen Entsorgungsweg zuzuordnen.
Genauere Informationen können Sie der Broschüre "Baubranche" entnehmen, die Sie hier downloaden können.

 

 

 





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