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Alte Elektrogeräte - zu wertvoll, aber auch zu gefährlich für den Müll!


Das "Innenleben" von Elektrogeräten ist ganz schön bunt gemischt

Denn Elektrogeräte "haben es ganz schön in sich". Mehr als 100 verschiedene Substanzen sind darin zu finden: Von FCKW-haltigen Kühlmitteln, problematischen Schwermetallen, über Flammschutzmittel bis hin zu wertvollen Edelmetallen steckt allerhand in den kleinen oder auch größeren Elektro- und Elektronikgeräten.

So wurde auf Bundesebene das Elektrogesetz verabschiedet, das neben einer möglichst schadstoffarmen Herstellung auch die Rücknahme und Verwertung der Altgeräte regelt. Dieses Gesetz besteht nun seit März 2006.

Für den Landkreis Schweinfurt bedeutete dies allerdings kein Neuland. Denn was nun bundesweit geregelt wurde, wird im Landkreis Schweinfurt schon seit vielen Jahren freiwillig praktiziert: die getrennte Erfassung der Elektrogeräte aus Haushalten im Rahmen der Sperrmüllabfuhr und auf dem Wertstoffhof des Abfallwirtschaftszentrums Rothmühle. Bei der anschließenden Aufbereitung in speziellen Anlagen werden aus den Geräten sowohl die wertvollen als auch die problematischen Bestandteile ausgebaut. Die getrennten Materialien gehen dann in passende Verwertungs- und Entsorgungswege. So konnten in den letzten 10 Jahren allein aus dem Landkreis Schweinfurt mehr als 33.000 Kühl- und Gefriergeräte, 31.400 Fernseher und Bildschirme sowie 300 Tonnen sonstige Elektrogeräte fachgerecht aufbereitet und umweltgerecht entsorgt werden.

Keine Elektrogeräte in die Mülltonne!

An diesem Konzept änderte sich auch nach der Umsetzung des Elektrogesetzes nicht allzuviel. Allerdings konnte der Landkreis einen Teil seiner bisher freiwillig im Sinne einer vernünftigen Umweltvorsorge getätigten Aufgaben abgeben. Nun sind der Transport und die Weiterverarbeitung der zuvor gesammelten ausgedienten Elektrogeräte von den Herstellern zu organisieren und zu finanzieren, die Sammlung aus den Haushalten bleibt Aufgabe des Landkreises.

Neu in diesem Elektrogesetz geregelt ist auch, dass künftig kein Elektrogerät mehr in die Restmülltonne wandern darf! Als Hinweis auf diese getrennte Sammelpflicht ist das auf den Elektrogeräten befindliche Symbol der durchgestrichenen Mülltonne zu verstehen.

  

 

 

Damit wirklich jeder seine Elektrogeräte problemlos zur Verwertung bringen kann, bietet der Landkreis folgende kostenlose Sammelwege an:

  • Elektrogeräte werden bei der Sperrmüllsammlung mitgenommen.
     
  • Am Abfallwirtschaftszentrum Rothmühle können Elektrogeräte abgegeben werden.
     
  • In vielen Gemeinden gibt es seit Mitte 2011 - meist am Bauhof - Gitterboxen für Elektrokleingeräte. Seit Nov. 2011 auch am Kompostplatz des Landkreises in Gerolzhofen:

Hier sehen Sie die Standorte der Gitterboxen (falls nicht am Bauhof, dann ist Standort in Klammern ersichtlich)- Öffnungszeiten erfragen Sie bitte bei Ihrer Gemeindeverwaltung:

Dingolshausen
Dittelbrunn-Hambach
Donnersdorf
Gerolzhofen (städt. Bauhof)
Gerolzhofen (Kompostanlage des Landkreises)
Gochsheim
Grafenrheinfeld (Wertstoffhof)
Grettstadt
Kolitzheim
Niederwerrn
Oberschwarzach
Schonungen
Schwanfeld
Sennfeld
Stadtlauringen
Üchtelhausen-Hesselbach
Waigolshausen
Wasserlosen-Greßthal (Gemeindegarage)
Werneck

  • Außerdem können Elektrokleinteile bis zu einer Kantenlänge von 20 cm (wie z. B. Handys, Thermostate, Uhren u. ä.) zur Mobilen Problemmüllsammlung gebracht werden.

 Weitere Informationen gibt es bei der Abfallberatung im Landratsamt, Tel. 09721/55-546.






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