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Datenschutz an der Mülltonne?


Der "Lese-Schreib-Chip" wird an der Unterseite des Mülltonnenrandes befestigt und in Kunststoff gegossen.

Eine verursacherbezogene Müllgebührenabrechnung ist nur möglich, wenn klar ist, wer die Tonne befüllt hat. Zwar könnte ein Müllwerker mit Liste die von der Fahrzeugwaage ermittelten Gewichte den mit Namen oder Nummern gekennzeichneten Tonnen zuordnen, doch läßt dieses Gedankenspiel vermuten, dass Aufwand und Fehlerquote nicht akzeptabel wären.

Die technische Lösung ist dagegen relativ simpel und kostengünstig. Die Müllgefäße werden mit einem sogenannten "Lese-Schreib-Chip" oder Transponder ausgestattet, der berührungsfrei arbeitet. Ein Sender am Müllfahrzeug regt den Transponder dazu an, seinerseits die Tonnennummer auszusenden. Diese registriert der Fahrzeug-Computer und setzt das Gewicht hinzu. Die Daten werden zur Sicherheit zusätzlich auf dem Chip gespeichert und nach der Abfuhr an das Landratsamt übermittelt. Persönliche Daten befinden sich lediglich in den Rechnern im Landratsamt und sind damit für Unbefugte nicht zugänglich.

 

Die Technik schreitet voran...

Könnten aber die Informationen, die auf dem Chip gespeichert wurden, von außen verändert werden? Solche Fragen stehen schon am Anfang des Zulassungsverfahrens elektronischer Datenträger, die heute jeder schon regelmäßig in Händen hält, wie z.B. Versicherten-Karte der Krankenkasse, Scheck- oder Telefonkarte. Auch die Transponder, die nun bei der Müllverwiegung eingesetzt werden, haben die entsprechenden Prüfungen mit Erfolg bestanden.

Auch die im Rahmen einer Gemeinderatssitzung geäußerten Zweifel an der Datensicherheit des Systems konnten ausgeräumt werden. Das Angebot des Landkreises, Transponder für einen Versuch zur Manipulation bereitzustellen, wurde angenommen. Die Initiatoren blieben jedoch ohne Erfolg und bescheinigten dem System, dass eine Veränderung der Daten wohl ausgeschlossen sei.






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