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Sommer Sonne Biotonne - auch ohne sogenannte Biokunststofftüten gut durch den Sommer


"Besuch" in der Biotonne muß auch im heißen Sommer nicht sein!

Inteniver Geruch und Besuch durch unliebsame Gäste, sprich Maden: Viele haben diese Probleme rund um die Biotonne im Sommer schon mal kennengelernt.

Zunächst einmal sei gesagt, dass die kleinen weißen, in Scharen auftretenden Maden nicht gesundheitsgefährlich sind. Es sind Fliegenlarven, die wenige Tage nach der Eiablage zu Hunderten schlüpfen und sich nach ca. einer Woche verpuppen, bevor sie als neue Fliegengeneration wieder schlüpfen. Abgesehen vom unangenehmen Anblick ist nichts von ihnen zu befürchten. Dennoch erschrickt mancher, wenn er sie an heißen Sommertagen in der Biotonne entdeckt.

Daher ein paar Praxistipps:

  • Vorbeugend sinnvoll ist es, die Fliegen bereits an der Eiablage zu hindern.
    Deshalb:
    Lassen sie Lebensmittel (vor allem solche, die tierisches Eiweiß enthalten) nicht offen liegen.
     
  • Wickeln sie Küchenabfälle in Papier ein oder verwenden sie Papiertüten.
     
  • Halten sie den Sammeleimer in der Küche und die Biotonne geschlossen.
     
  • Stellen sie die Biotonne - wenn möglich - in den Schatten.
     
  • Geben sie nach der Entleerung etwas geknülltes Papier in die Biotonne. Das saugt die Feuchtigkeit auf und erschwert daher die Lebensbedingungen für Insekten.
     
  • Halten sie den Deckelrand möglichst sauber, damit er nicht zum bevorzugten Eiablageplatz wird.
     
  • Nutzen sie trockene Gartenabfälle wie z. B. angewelkten Rasenschnitt oder Kartonteile zum Abdecken der Bioabfälle in der Tonne.


 

Die Biotonne ist in allen Jahreszeiten eine sinnvolle Ergänzung der Eigen-kompostierung.

Treten dann trotz aller vorbeugenden Maßnahmen Maden auf, hilft das Einstreuen von Branntkalk in die Biotonne. Branntkalk wirkt zusammen mit Wasser ätzend, deshalb ist etwas Vorsicht bei der Anwendung geboten. Auch Gesteinsmehl bindet Wasser und entzieht daher den Maden die lebensnotwendige Feuchtigkeit. Die genannten Stoffe gibt es im Baumarkt, Baustoffhandel oder im Gartencenter.

Bei Einhaltung der genannten Tipps dürften sich auch die Geruchsprobleme in den heißen Sommerwochen in erträglichem Rahmen halten.

Beachten sollten sie allerdings noch: frisch gemähter Grasschnitt (vor allem bei großen Mengen) sollte erst etwas anwelken, bevor er in die Biotonne gegeben wird.

 

Noch ein wichtiger Hinweis zum Schluss:

Bitte nutzen Sie auf keinen Fall die sogenannten Biokunststofftüten. Denn diese können zwar innerhalb einiger Monate verrotten, in der Praxis unserer Biomüllvergärungs- und Kompostierungsanlage dauert das allerdings viel zu lang. So müssen die Beutel am Ende der Kompostierung mühsam vom fertigen Kompost getrennt werden.






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