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"Keine heisse Asche einfüllen"- die Geschichte des Abfalls


Die Müllabfuhr: vorgestern - gestern - heute...
Man hat sich einfach daran gewöhnt....
Jede Woche kommt die Müllabfuhr. Im Landkreis Schweinfurt werden mittlerweile sieben verschiedene Müllsorten regelmäßig am Haus abgeholt. Man bezahlt seine Gebühren, hält sie grundsätzlich für zu hoch und schimpft über diese oder jene Unzulänglichkeit bei der Einsammlung.

Ein Blick in die Geschichte würde uns schnell zeigen, welche Zustände einreißen würden, wenn nicht die Städte und Landkreise für ihre Sauberhaltung sorgen würden.

Wie es in mittelalterlichen Städten zuging, zeigt ein Beispiel aus der Stadt Tuttlingen, die Kaiser Friedrich III. im Jahre 1480 besuchte. Sein Pferd glitt im Straßenmorast aus. Ross und Reiter versanken buchstäblich in Abfall und Mist.


Mit einem Klick beginnt der Rundgang durch die Ausstellung.
In Unterfranken begann der Kampf gegen Abfall und Fäkalien und die dadurch entstandenen verheerenden Seuchen im späten 17. Jahrhundert. Berühmt ist die Zusammenarbeit zwischen der Stadt Schweinfurt und den Sennfelder Gemüsebauern, die bis Anfang unseres Jahrhunderts Abnehmer der Schweinfurter Latrineninhalte waren.

Eine Ausstellung der Arbeitsgemeinschaft Abfallberatung Unterfranken mit dem Titel

"Keine heiße Asche einfüllen - Über den ewigen Kampf gegen den Müll"

zeigt Interessantes, Absonderliches und heute kaum mehr Vorstellbares aus fünf Jahrhunderten Abfallbeseitigung.
Die Beschreibung der neuesten Versuche, der Müllprobleme Herr zu werden, wie z. B. durch die aktuelle Verwiegung von Bio- und Restmülltonnen, verdeutlicht, dass dieser Kampf noch lange nicht zu Ende ist.




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