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Dosen zu Kotflügeln!


Altmetall kann gut recycelt werden!

Recycling bewegt unsere moderne Gesellschaft. Selbst im Auto, dem mobilen Statussymbol Nummer eins, stecken gebrauchte Verpackungen. Über Sammelcontainer oder den Gelben Sack gelangen Weißblechdosen als Schrottpaket zurück ins Stahlwerk, werden zusammen mit anderm Schrott und Roheisen eingeschmolzen und u. a. zu Karosserieteilen für die Automobilindustrie verarbeitet.

In der Vergangenheit wurden Stahlbahnen mit einer hauchdünnen Schicht aus Zinn ummantelt, um sie vor Korrosion zu schützen. Diese Zinnhülle schimmerte weißlich - und gab dem Weißblech seinen Namen. Heute steht Weißblech als Gattungsbegriff für eine ganze Reihe von Stahlprodukten: Auch spezialverchromte und organisch beschichtete Feinstbleche fallen unter die Bezeichnung. Auf Grund seiner hohen Qualität ist Weißblech ein begehrtes Recyclingmaterial. Es macht zwar nur rund 3,5 Prozent des Stahlschrotts aus, der in Deutschland eingeschmolzen und wiederverwendet wird. Aber auf diese Weise erspart der Abfallstoff Weißblech pro Jahr den Einsatz von rund 800.000 Tonnen Eisenerz und 360.000 Tonnen Kohle.

In unseren Haushalten ist eine große Vielfalt an Ge- und Verbrauchsgegenständen aus Metall zu finden.

  • Konserven- und Getränkedosen,
  • Metalldeckel von Schraubverschluss-Gläsern,
  • Aluschalen, -folien und -deckel von Quark-, Joghurt-, Sahne-, ...bechern,
  • defektes Werkzeug, krumme Nägel, Töpfe usw. und ähnliches dürfen in die Gelben Tonnen / Gelben Säcke oder - bei schweren Teilen besser - in die Metallcontainer an den Wertstoffsammelplätzen.

    Den Hauptanteil der dort gesammelten Metalle stellt Weißblech dar. Dieses läßt sich vor der Weiterverarbeitung mit Hilfe von Magnetabscheidern leicht von Aluminum (Wirbelstomverfahren) und von Kunststoffen trennen.
    Bitte beachten Sie beim Einwerfen der Metallteile in die Gelbe Tonne / den Gelben Sack / den Metall-Container, dass verschiedene Materialien nicht fest ineinander stecken, damit die anschließende Sortierung nicht erschwert wird.

     
  • Sogenannte Verbundverpackungen mit Aluminiumanteil  (wie z. B. Kaffeevakuumpackungen) gehören ausschließlich in die Gelbe Tonne / den Gelben Sack.  
Auch Nägel, Beschläge oder Töpfe dürfen in den Altmetallcontainer

Größere Metallgegenstände oder -verpackungen können entweder auf die Recyclinghöfe am Abfallwirtschaftszentrum Rothmühle und an der Kompostanlage Gerolzhofen gebracht werden. Oder sie können bei der Sperrmüllabfuhr separat als Metallschrott bereitgestellt werden. Beide Entsorgungswege münden in die Schrottverwertung.

Aus Umweltschutzgründen sinnvoll und wünschenswert ist die Vermeidung von sehr energie- und abfallintensiv herzustellenden Aluminiumverpackungen, die sich problemlos durch andere Materialien ersetzen lassen, wie z.B. die Pfandflasche anstelle der Getränkedose. Denn die Verwertung kann immer nur der zweitbeste Weg nach der Vermeidung sein.

 






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