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Abfall-ABC


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Stoff Name Batterien
Art / Kategorie Problemmüll 
Detailierte Beschreibung
Batterien - die teuerste Art der Stromversorgung!

Jedes Jahr kaufen wir Deutschen fast 900 Millionen Batterien und wiederaufladbare Akkus. Seit längerem ist bekannt, dass Batterien und Akkus als Abfall umweltschädlich sein können.

Schon vor fast fünfzehn Jahren verpflichteten sich der Handel und die Hersteller selbst dazu, besonders schadstoffhaltige Batterien und Akkus, wie Autobatterien, wiederaufladbare Nickel-Cadmium-Akkus sowie Knopfzellen zurückzunehmen. Als Kennzeichnung ist auf diesen Batterien und Akkus ein Pfeildreieck aufgedruckt. Der Erfolg war aber mäßig.
Oft wusste der Händler vor Ort gar nicht, dass er zur Rücknahme verpflichtet war, und wenn doch, dann waren oft keine Sammelgefäße vorhanden. Zusätzlich wurde dem Verbraucher aufgebürdet, zwischen besonders schadstoffhaltigen und weniger schadstoffhaltigen Batterien zu unterscheiden.

Alte Batterien müssen zurück zum Händler!

Der Landkreis Schweinfurt sammelt deshalb bei der Problemmüllsammlung weiterhin alle Arten von Batterien und Akkus kostenlos ein. Mit diesem System kamen aber bundesweit nur 30% der Nickel-Cadmium-Akkus und maximal 40% der Knopfzellen wieder zurück. Der Rest landete höchstwahrscheinlich in der Mülltonne. Daher verabschiedete die Bundesregierung eine neue Batterieverordnung. Der Handel muss nun sämtliche Batterien und Akkus, die er im Sortiment führt, zurücknehmen. Auch für den Verbraucher ist die Rückgabe der Batterien nicht mehr freiwillig, sondern gesetzlich vorgeschrieben.

Verwertung von Primärbatterien:

Zinkkohle- und Alkalimangan-Batterien, die den größten Teil aller eingesetzten Batterien darstellen, können in der NE-Metallindustrie und in der Eisen- und Stahlindustrie verwertet werden(z.B. im Wälzrohrofen oder Elektro-Lichtbogen-Verfahren). Ein Problem besteht heute noch in dem Quecksilbergehalt von älteren Batterien. Der Quecksilbergehalt liegt in diesen bei bis zu 100 ppm (d.h. in einer Tonne der aussortierten Batterien können bis zu 100 Gramm Quecksilber enthalten sein).

Für eine problemlose Verwertung in der Metallindustrie muss der Quecksilbergehalt der Batteriemenge kleiner als 5 ppm sein. Dieser geringe Quecksilbergehalt muss mit Inkrafttreten der novellierten Batterieverordnung 2001 eingehalten werden. In einigen Jahren wird daher kaum noch Quecksilber in den eingesammelten Batterien vorhanden sein, das Recycling der Zinkkohle- und Alkalimangan-Batterien wird dann nicht nur ökologisch, sondern auch ökonomisch sinnvoller sein.

Bis dahin wird voraussichtlich noch eine Teilfraktion der Alkalimangan- und Zinkkohle-Batterien auf Sonderabfalldeponien abgelagert werden.

 

Wo entsorgen
  • Handel oder Problemmüllsammlung
Händler muss nach Batterieverordnung Rückgabestellen
benennen (in der Regel Verkaufsraum) 
Verwerterliste
VerwerterOrtTelefonEmailURL 
Autorecycling Muth GmbH  Maßbach  09735/8140  office@autorecycl...  http://www.autore...  Detail
Seger Transporte GmbH & Co KG  Münnerstadt  09733/81800  JI@seger-transpor...  http://www.seger-...  Detail
VEOLIA Umweltservice  Bergrheinfeld  09721/ 7917-0  info-Bergrheinfel...  http://www.veolia...  Detail


Linkliste
URLBeschreibung
http://www.umweltdaten.de/publikationen/fpdf-l/441... 

Fragen und Antworten des Umweltbundesamtes zu Batterien, Akkus und Umwelt

 


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