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Eine Wanderausstellung zum Ausleihen
Konzeption der Ausstellung: - Teilbare, transportable Ausstellung - 42 Plakate, unterteilt in verschiedene Lebensbereiche in vier Zeitabschnitten (Schwerpunkte: Mittelalter, Industrialisierung, Wirtschaftswunderzeit, Jetztzeit) - intensive Zusammenarbeit zwischen Abfallwirtschaft und Kulturhistorikern in Nordbayern - Originalexponate aus bayerischen Museen - Ziel: Erläuterung des Umgangs mit Materialien und Gebrauchsgegenständen in den verschiedenen Epochen unter den Gesichtspunkten: - Erhaltung eines Teilwertes durch Wiederverwendung, Tausch oder Verkauf - tatsächliche Rohstoffknappheit - das Bewusstsein, Ressourcen schonen zu müssen - tatsächliche oder vermeintliche Knappheit an Entsorgungskapazitäten.
Das Ziel, Erwachsenen und Kindern auf unterhaltsame Art und Weise auch komplizierte Sachverhalte und manchmal unangenehme Wahrheiten zu vermitteln, wurde bei mittlerweile hunderten Führungen voll erreicht. Garniert durch viele wertvolle Exponate unterfränkischer Museen erleben die Ausstellungsbesucher einen Streifzug durch die Abfallgeschichte, von den antiken Hochkulturen bis zum drohenden Müllkollaps Anfang der Neunziger unseres Jahrhunderts und den daraus resultierenden Lösungsansätzen wie getrennte Sammlung, Müllverwiegung sowie zunehmend automatisierte Sortierung von Wertstoffen. Die Wanderausstellung wurde 1997 im Freilandmuseum Fladungen eröffnet, durchlief die unterfränkischen Landkreise und Museen wie das Kirchenburgmuseum Mönchsondheim und das Spessartmuseum Lohr. Außerhalb Unterfrankens wurde sie zum Beispiel in Freising, München, Erlangen, Bad Tölz, Fulda und Meiningen ausgestellt, wobei der Verleih zum Selbstkostenpreis der Refinanzierung des Projektes dient. Im Laufe der Jahre dürften schon mehrere zehntausend Betrachter angesprochen worden sein. In einem ausführlichen Katalog sind sämtliche Poster abgebildet und mit zusätzlichen Erläuterungen versehen. Eine dort aufgeführte Chronik belegt die Crux der Abfallwirtschaft, die in ihrer Entwicklung dem allgemeinen technischen Fortschritt noch immer hinterherhinkt! |
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