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Wohin mit landwirtschaftlichen Folien?


Wenn das Plastik nur verotten würde...

In der Landwirtschaft sind Kunststofffolien allgegenwärtig:

  • Einschweiß- und Schrumpffolien,
  • Silo- und Abdeckplanen,
  • Einwickelfolie für Grünfutter (Stretchfolien) sowie
  • Kunstdünger-, Torf- und Futtermittelsäcke.

Als Abfall sind sie nicht allzu nur in wenigen Fällen leicht zu verwerten. Sauber abgekehrte und ausgeschüttelte Folien aus Polyethylen (PE) oder Polypropylen (PP) kann man zum teil noch stofflich verwerten. Schmutzige Folien sind nur noch thermisch verwertbar und Folien mit überwiegenden Erd- und Schmutzanhaftungen haben nicht einmal mehr einen messbaren Heizwert.

Wohin also?

In den Gelben Sack und die Gelbe Tonne dürfen Sie jedenfalls nur "besenreine" Verkaufsverpackungen wie Kunstdünger-, Torf- und Futtermittelsäcke geben. Alle anderen Folien sind keine Verpackungen und könnten in der Regel wegen ihrer Verschmutzung und der unterschiedlichen Materialien nicht auf dem gleichen Weg verwertet werden.

Folien, Folien, überall Folien

Der Landkreis Schweinfurt bietet Landwirten an, im Rahmen der Sperrmüllsammlung maximal 1 m³ gebündelter Folien mitzunehmen. Die Bündel dürfen ein Höchstgewicht von 50 kg nicht überschreiten.

Da die meisten landwirtschaftlichen Betriebe regelmäßig mit mehr Altfolien zu kämpfen haben, bleibt nur die Selbstanlieferung am Abfallwirtschaftszentrum Rothmühle. Hier hat der Landkreis gemeinsam mit einem Entsorger eine Möglichkeit geschaffen, wenig verschmutzte Folien einer im Vergleich zur Müllverbennung kostengünstigeren Verwertung zuzuführen. Stark verschmutzte Folien können jedoch nur als Restmüll angenommen werden. Die aktuelle Preisliste finden Sie hier.

 

Mit diesen Angeboten sollten zwei Dinge der Vergangenheit angehören: Verbrennen und Unterpflügen.






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