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Ersatzbrennstoffe aus Mischkunststoff


Altkunststoffe als Ersatz für Öl und Kohle

Für Mischkunststoffe kann eine hochwertige energetische Verwertung eine sinnvolle Ergänzung zu werkstofflichen und rohstofflichen Verfahren darstellen. 

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Hohe Heizwerte und niedrige Glührückstände machen Mischkunststoffe als Ersatzbrennstoff für die Industrie interessant. Das größte Potenzial haben solche Verfahren, in denen die aufbereiteten Verpackungsabfälle zu hundert Prozent fossile Brennstoffe ersetzen und die mit rohstofflichen Optionen mindestens ökologisch gleichwertig sind. Eine hochwertige energetische Verwertung erfüllt auch ökologisch anspruchsvolle Kriterien. Die Substitution von Primärenergie wie Kohle oder Heizöl, hohe Energieeffizienz und strenge Schadstoff-Kriterien gehören zu den Anforderungen, die diesen Verwertungsweg von der simplen Verbrennung unterscheiden.

Der Hauptzweck liegt per Definition des EuGH-Urteils C-228 / 00 vom Februar 2003 in der Erzeugung von Energie.

Vor der Verwertung steht die marktgerechte Aufbereitung des Materials. Zementwerke beispielsweise stellen hohe Anforderungen. Schadstoffe werden bereits in der Sortieranlage separiert.

Durch Verdichtung in Pelletpressen entsteht ein Material, das sich hervorragend pneumatisch fördern lässt und in industriellen Feuerungsanlagen gut einsetzbar ist.

Rund 10.000 Tonnen Mischkunststoffe aus dem Gelben Sack wurden 2003 versuchsweise energetisch verwertet.

Quelle: dkr 4/03

 

 m Kohlekraftwerk, im Zement- oder Kalkwerk und bei der Aufbereitung verdünnter Schwefelsäure: der Energiegehalt gebrauchter Kunststoffverpackungen lässt sich im Rahmen der energetischen Verwertung effizient nutzbar machen. Verschiedene Konzepte mit dem Ziel, marktfähige Premium-Brennstoffe für industrielle Anwendungen zu erzeugen, werden derzeit erprobt.

 






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