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Sommer Sonne Biotonne
Inteniver Geruch und Besuch durch unliebsame Gäste, sprich Maden: Viele haben diese Probleme rund um die Biotonne im Sommer schon mal kennengelernt. Zunächst einmal sei gesagt, dass die kleinen weißen, in Scharen auftretenden Maden nicht gesundheitsgefährlich sind. Es sind Fliegenlarven, die wenige Tage nach der Eiablage zu Hunderten schlüpfen und sich nach ca. einer Woche verpuppen, bevor sie als neue Fliegengeneration wieder schlüpfen. Abgesehen vom unangenehmen Anblick ist nichts von ihnen zu befürchten. Dennoch erschrickt mancher, wenn er sie an heißen Sommertagen in der Biotonne entdeckt. Daher ein paar Praxistipps:
Treten dann trotz aller vorbeugenden Maßnahmen Maden auf, hilft das Einstreuen von Branntkalk in die Biotonne. Branntkalk wirkt zusammen mit Wasser ätzend, deshalb ist etwas Vorsicht bei der Anwendung geboten. Auch Gesteinsmehl bindet Wasser und entzieht daher den Maden die lebensnotwendige Feuchtigkeit. Die genannten Stoffe gibt es im Baumarkt, Baustoffhandel oder im Gartencenter. Bei Einhaltung der genannten Tipps dürften sich auch die Geruchsprobleme in den heißen Sommerwochen in erträglichem Rahmen halten. Beachten sollten sie allerdings noch: frisch gemähter Grasschnitt (vor allem bei großen Mengen) sollte erst etwas anwelken, bevor er in die Biotonne gegeben wird. |
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