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Auto-Müll - die letzten Stationen
Die Zeiten, in denen die Karossen nach dem Ausschlachten auf Halde gestapelt wurden und langsam austropften, sind vorbei. Aufgrund massiver Bodenverunreinigungen auf den Schrottplätzen mussten die Umweltanforderungen an die Schrottverwerter verschärft werden. Jedes Schrottauto enthält 30 Kilogramm Sondermüll vom Bleiakku mit Schwefelsäurefüllung bis zu den wassergefährdenden Flüssigkeiten wie Kraftstoff, Motor- und Getriebeöl, Bremsflüssigkeit und Kühlwasser.
Glücklicherweise wandern immer weniger Altfahrzeuge nach Aufschlagen der Ölwanne mittels Spitzhacke und Grobentleerung in die Schrottpresse. Denn die Summe aller Autowracks hinterläßt bei dieser Zerlegungsmethode 25% oder 500.000 t schadstoffhaltiger Abfälle jährlich. Das Altfahrzeuggesetz aus dem Jahr 2002 führt dazu, dass zunehmend moderne Kfz-Demontageanlagen die Wracks nach Absaugen der Flüssigkeiten in bis zu 10.000 Einzelteile zerlegen, um funktionstüchtige Bauteile zur Weiterverwendung zu verkaufen. Hier fallen nur 5% Restmüll an. Sie wollen Ihr älteres Fahrzeug günstig reparieren und dabei die Umwelt schonen? Kaufen Sie Gebraucht-Ersatzteile eines Auto-Recyclingunternehmens, da der Einbau von Neuteilen meist nicht mehr wirtschaftlich ist. Sie wollen Ihr Fahrzeug möglichst umweltfreundlich auf den letzten Weg geleiten? Machen Sie sich nicht mitschuldig an der Umweltverschmutzung Osteuropas! Lassen Sie Ihr Schrottfahrzeug in Deutschland entsorgen! Vor einem Neukauf lohnt es sich, hier mal anzuklicken: www.benzinparen.de. |
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