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Müll-Auto? Abfälle aus der Kfz-Produktion


Was soll denn das mit Abfall zu tun haben?
Die Volkswagen AG hat errechnen lassen, was ein Wagen der unteren Mittelklasse, z.B. ein VW Golf, bei der Herstellung an Abfällen hinterläßt. Abfall taucht ja nicht erst beim Ölwechsel oder am Schrottplatz auf, im Gegenteil: Der größte Müllberg entsteht bei der Produktion der Fahrzeuge.

Während das Neufahrzeug selbst etwa 1 Tonne wiegt, bleibt allein am Ort der Eisenerzgewinnung für die erforderlichen Bauteile aus Eisen und Stahl ein 9 Tonnen schwerer Abraumberg zurück. Die Abfälle aus der Aluminiumproduktion sind 7 mal größer als die Endprodukte. Rechnet man alle Abfälle bis hin zu den Verpackungen der Kleinteile zusammen, so ergeben sich durchschnittlich 25 Tonnen Abfall pro Auto.

Pro Neuwagen fallen rund 25 Tonnen Abfall an...
Verglichen damit wirkt unsere jährliche Pro-Kopf-Menge an häuslichen Abfällen - etwa 300 Kilogramm - fast nebensächlich, denn der Kauf eines Autos wiegt 83 Jahre "Hausmüllproduktion" auf, also den Hausmüll eines ganzen Lebens.

Weniger problematisch wertet man die Entsorgung der momentan zu drei Viertel verwertbaren Altautos. Hier gibt eher der zunehmende Export von Schrottautos in Länder des ehemaligen Ostblocks Anlass zur Sorge. Denn dort gibt es praktisch nirgendwo eine fachgerechte Entsorgung.

Mal ehrlich: Haben Sie beim Thema "Müllvermeidung" schon einmal an das chromblitzende Traum-Auto gedacht, das Sie sich demnächst anschaffen wollten?
Vielleicht haben Sie ja jetzt das Bedürfnis, mal hier reinzuklicken: Mobil ohne Auto.




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